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(Rezension) „DEADWATER: DAS LOGBUCH“

„wird bisschen sehr düster gerade für ein Buch, dessen Hauptfiguren 13-15 Jahre alt sind. #Deadwater hätte da wohl ein Hinweis sein sollen“ – Zitat von mir, ca. S.110

Das beschreibt das Buch relativ gut (finde ich). Es geht um eine Gruppe von (reichen) Jugendlichen, die zur Strafe auf ein Schiff verdonnert wurden, um dort etwas erwachsen zu werden und sich eventuell positiv weiterzuentwickeln. Die Eltern dachten, dass das eine super Idee wäre, aber leider nein. Denn: die Lehrer und Crew des Schiffes verschwinden und kurz darauf werden sie erpresst. #BadLuck

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Das Buch, genannt Deadwater, ist wie ein Logbuch aufgebaut. Texte, die von den Hauptcharakteren geschrieben wurden, Randnotizen und Zeichnungen (illustriert von Nils Andersen) machen sich auf den Seiten breit, verschönern das Lesen und machen das Erlebnis noch interessanter. Obwohl es schon von der Geschichte her interessant genug ist, denn es wird relativ schnell relativ düster. Es werden Sachen angesprochen, die ich in einem Jugendroman mit so jungen Protagonisten nicht erwartet hätte (Stichwort: Terrorismus etc.) und in diesem Fall passiert viel á la Extremsituationen haben extreme Reaktionen zur Folge. Ich würde das Buch für Leser ab ca. 16 Jahren empfehlen. Chris (einer der Hauptcharaktere) & Co. müssen viel durchmachen und sich mit komplexen und unschönen Themen auseinandersetzen, die es leider in unserer Welt gibt.

Den Schreibstil und die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr angenehm, nicht zu schnell, nicht zu langsam – genau mein Tempo. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander habe ich sehr genossen; der Humor und das Geplänkel haben etwas Leichtigkeit in die ganze Angelegenheit gebracht. DEADWATER hat mich vom Vibe her an frühere Serien oder Filme erinnert (besonders die drei ??? und Allein gegen die Zeit) – und das ist 100% positiv gemeint. Es war die Art von Abenteuer, die ich gerade gebraucht habe.

Es hat mir eine Menge Spaß gemacht und trotz Kritikpunkten, die mir zwar aufgefallen sind, mich aber nicht gestört haben (Ende bisschen zu schnell, zu einfach aufgelöst, unrealistisch, zu gewollt – was auch immer), war das meiste erste Sahne für mich, weil es gerade genau das Richtige war. Besonders die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren hat es mir angetan.

„Manche sind vielleicht als Kinder aufgebrochen, aber sie werden als Erwachsene ankommen – egal, wo das sein mag.“

Alles in allem: ICH FANDS TOLL. Lustig, spannend, interessant und ich wollte nicht aufhören zu lesen, was IMMER ein gutes Zeichen ist.

Bonusmaterial (Selfie der Crew etc.) findet sich hier.

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