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(Rezension) Ethan Cross‘ „Ich bin die Nacht“

Ich bin leidenschaftliche Criminal Minds-Schauerin und Thriller-Leserin. Die Faszination mit Serienkillern und das Krimi-Genre gehen dabei bei mir Hand in Hand. Umso gespannter war ich auf die Reihe rund um Francis Ackerman Jr.

Nicht nur, dass ich die Titel der verschiedenen Teile und Aufmachung unheimlich ansprechend und vornehmlich gut gewählt finde, sondern auch der besonders prägnante Hype, der um Ethan Cross‘ „Ich bin (…)“-Bücher gemacht wird, hat die Messlatte schon hoch gehalten, bevor ich das Buch überhaupt bekommen hatte. Was für mich wahrscheinlich auch zum Verhängnis wurde.

Den Anfang fand ich spitze. Ich mochte besonders die ersten zwei Kapitel unheimlich gern. Die cleveren Twists, die Inszenierungen der ersten Szenen, die Vorstellungen der Figuren und das Tempo der Geschichte haben mir imponiert. Ums Kurz und Knapp zu sagen: ich war begeistert. Das hielt sich jedoch nicht sonderlich lange.

Ackerman wurde mir als Bösewicht und Gegenspieler immer uninteressanter, die Handlung zu unrealistisch und „verschwörerisch“, die Romanze hat mich kein Stückchen weitergebracht – nicht zuletzt, weil sie aus dem Nichts kam und nur als Druckmittel gegen Marcus, unserem „Helden“ diente und die Zufälle reihten sich aneinander. Das Ende würden manche eventuelle als ambitioniert beschreiben, aber ich fand es eher einfallslos und als hätte der Autor den einfachen Weg gewählt, um alles zu erklären.

Grundsätzlich kann ich eigentlich nur sagen, dass ich nicht in die Story hereingekommen bin und nicht weiterlesen werde. Als Film würde die Reihe meiner Meinung nach allerdings sehr gut funktionieren, da die Actionsequenzen da einiges herausholen könnten.

Cover-Bild Ich bin die Nacht


(Buch gelesen im Zuge einer Leserunde auf lesejury.de) (Danke dafür!)
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2 Kommentare zu „(Rezension) Ethan Cross‘ „Ich bin die Nacht“

  1. Huhu! Interessant, dass dir die Geschichte weniger gefallen hat. Ich habe bisher nur #gutes gehört, kann aber sehr gut verstehen, dass Actionszenen nur in Maßen gut funktionieren. Man muss aber dazu sagen, dass das Cover vom Verlag schon sehr raffiniert gemacht ist, ich musste auch direkt zugreifen und finde den Druck auf dem Schnitt der Seiten richtig toll! Gelesen, habe ich es tatsächlich noch nicht, aber ich werde es bald nachholen und dann mal berichten, wie es mir gefallen hat 🙂
    Liebe Grüße
    Svenja (https://pantaubooks.wordpress.com/)

    Gefällt 1 Person

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